Barkeeperin, Südbar, St. Gallen

10 Fragen an Laraina Bösch

Gelernt hat die Schweizerin einen ganz anderen Beruf. Mit 19 Jahren schloss sie die Lehre als Gestalterin Werbetechnik ab, arbeitete danach im Innendienst und machte eine Weiterbildung als Interior Designerin.

Später merkte sie, dass ihr was fehlte. So kündete sie ins Leere raus, hörte von einem Kollegen vom Barkurs auf Kos und nahm dort für vier Wochen teil.

Nach anschliessend zehn Tagen Reise durch Südfrankreich wollte sie hinter die Bar und fing im November 2021 in der Südbar in St. Gallen an.

Kurz darauf gewann sie mit ihrem Drink Vlinder an der Schweizer Nullpromille Trophy den 3. Platz.

1. Wem würdest du gerne mal einen Drink servieren?
Meinem Vater würde ich gerne einen Appenzeller-Drink kreieren. Er trinkt Appenzeller nur dann, wenn er krank ist.

2. Das erste was du machst, wenn du zu arbeiten beginnst?
Die Schürze anziehen, Mineralwasser trinken und mir einen Überblick verschaffen was zu tun ist.

3. Was liebst du an deinem Job?
Dass es kein 0815-Job ist. Barkeeperin zu sein ist abwechslungsreich, denn jeden Tag bedient man andere Gäste.

4. Was geht dir am meisten auf die Nerven?
Wenn Gäste sich unfreundlich, anstandslos und ungeduldig benehmen.

5. Eine Welt ohne soziale Medien wäre…
Ich glaube, es würde vielen Menschen besser gehen und man würde sich mehr auf sich konzentrieren, und den Moment mehr geniessen.

6. Welches war deine verrückteste Reise?
Mit einer Kollegin habe ich Thailand fünf Wochen mit einem Rucksack erkundet.

7. Was war der ausgefallenste Cocktail, den du je gemixt hast?
Ich mixe selten aussergewöhnliche Sachen, denn ich habe mich noch nicht so getraut. Gerne kreiere ich aber die bekannten Drinks mit einem Twist. Beispielsweise einen Gin Sour mit einem Erdbeer-Gin. Ich wünschte, ich hätte mehr Mut mit selbst gemachten Zutaten zu experimentieren.

8. Was war der letzte Luxus, den du dir gegönnt hast?
Mit zwei Freundinnen war ich auf Korfu in den Ferien.

9. Mit welchen drei Eigenschaften würdest du dich beschreiben?
Aufgestellt, zuverlässig, positiv.

10. Was würdest du mit den letzten 100 Franken und den letzten 24 Stunden deines Lebens tun?
Ich würde meine Liebsten für einen schönen Abend einladen, sie bekochen und den Abend geniessen.

Dieser Artikel erschien in
Ausgabe 4-2022

BAR NEWS-Magazin als Einzelausgabe

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