Das Gin-Sortiment wächst und wächst. Gut möglich, dass, wer in fünf verschiedenen Bars je einen Gin & Tonic bestellt, fünf verschiedene Gin & Tonics erhält.

Gin & Tonic-Kombos nehmen mit jedem zusätzlichen Gin oder Tonic zu und damit ist es noch nicht getan. Ist der Longdrink nun im Longdrink- Glas oder wird der Zweiteiler in einem Tumbler oder einem überdimensionierten bauchigen Weinglas serviert? Und überhaupt: wie gross muss die Menge an Grapefruit-Scheiben, Erdbeeren, Basilikumoder Salbei-Büscheln sein, bis man nicht mehr von einem Zweiteiler sprechen kann? Will ein Whisky-Produzent sein Sortiment vergrössern, bringt er neue Blends oder Einzelfassabfüllungen auf den Markt. Diese Option haben Gin-Produzenten nicht (ausser vielleicht bei fassgelagerten Gins). Doch ein neues oder ein leicht verändertes Rezept lässt sich im Nu kreieren – mit ein Grund, weshalb auch Zahnärzte, Wirtschaftsprüfer und Künstler ihre eigenen Gins herstellen lassen. Das Resultat: eine nie dagewesene Vielfalt an Gins. Doch wie managen Gin-Bars mit mehreren hundert Gins ihr Sortiment, wie schulen sie ihre Mitarbeitenden und wie kommunizieren sie das Angebot dem Gast? Dies wollte BAR NEWS von einigen der grössten Gin Bars der Schweiz erfahren.

4 Tiere Bar, Zürich

Die 4 Tiere Bar führt mit ca. 660 verschiedenen Gins eine riesige Auswahl an Gins. Zum Mischen stehen ca. 20 Tonic Water von 12 Brands zur Auswahl. Gegenüber BAR NEWS verrät Andreas Kloke, der Kopf hinter der 4 Tiere Bar, wie man die Übersicht behält: «Wenn wir von Anfang an über 600 Gins gehabt hätten, wäre es tatsächlich etwas schwierig gewesen. Aber vor dreieinhalb Jahren sind wir seinerzeit mit ca. 150 gestartet.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 2 | 2020 des Fachmagazins BAR NEWS.

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