Twisted Nose, Cotswold, Pickering, Anno, Tarquin, Sacred, Adler, Little Bird, Da Mhile, Berkley Square, Elemental, Whitley Neill, Burleigh’s, Liverpool, SW4, Lakes, King of Soho, New  Amsterdam, Etheral, Blue Ribbon, Brandon’s, Voyager, Monopolowa, Sul, Ginn und Ginnie… Alle diese Namen sagen Ihnen etwas? Gratulation! Sie sind ein «Gin Nerd!» Lesen dürfen Sie diesen Artikel natürlich auch, aber wichtiger ist: Trinken und geniessen Sie weiter! Wenn Ihnen die Gin-Namen der Aufzählung nichts sagen, grämen Sie sich nicht. Die Auflösung gibt es weiter hinten.

Einige (wenn nicht viele) davon brauchen wir uns sicher nicht einmal zu merken; sie werden wahrscheinlich nicht sehr lange bestehen. Sie gehören zum derzeitigen Gin-Hype, der (noch) kein  Ende findet und insbesondere unabhängige Entrepreneure und Investoren, etablierte Produzenten anderer Spirituosen und auch den allerletzten Destillateur immer noch anregt, auf den bereits  schnell fahrenden (Gin) Zug aufzuspringen. Es vergeht keine Woche, manchmal kein Tag, an dem nicht ein neuer Gin vorgestellt und der Welt- und Baröffentlichkeit als das ultimative  Geschmacks- und Geruchserlebnis präsentiert wird. Pur oder als Cocktail oder Longdrink. Keine Woche vergeht, in der nicht in irgendeinem Medium über Gin berichtet und ein vermeintlicher  «neuentdeckter» und «ungewöhnlicher» Gin der Öffentlichkeit vorgestellt wird, ja direkt vorgestellt werden «muss».

Behalten Sie den Überblick

Kennen wir das nicht irgendwoher? Richtig, noch vor wenigen Jahren war Vodka in einer ähnlichen Position. Auch damals wurden unzählige neue Vodkas, pur und «neutral» oder in allen  erdenklichen Geschmacksrichtungen wie den «Flavoured» Vodka, oder mit Abfüllungen in exotischen und aufregenden Flaschendesigns, veröffentlicht. Bis zu dem Punkt, wo weder Barkeeper  noch Fachhändler noch Gäste den Überblick behalten konnten und sich, frustriert und mit dem Gefühl der Überforderung und des «Über-den-Tisch-gezogen-Werdens» zurückzogen und die Spirituose fallen liessen wie eine heisse Kartoffel. Innerhalb kürzester Zeit war es verpönt, auch nur von Vodka zu sprechen, geschweige denn auf seine unzweifelhaft vorhandene Vielfältigkeit  anzusprechen. Und nun? Wird dies auch dem Gin passieren? Die immer mehr zunehmende Zahl der Abfüllungen aus aller Welt lässt Schlimmes befürchten. Doch weder Vodka noch Gin haben dieses Schicksal verdient. Daher erfordert es viel Aufklärung und Erklärung…


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 1-2015 des Fachmagazins BAR-NEWS.

2-Jahres-Abo zum Spezialpreis

Bestellen Sie jetzt ein 2-Jahres-Abonnement BAR-NEWS zum Spezialpreis im Webshop!

BAR-NEWS Abo