Von Nina Anika Klotz.

Die Craft-Beer-Bewegung bringt alte, fast ausgestorbene Bierstile zurück auf den Tresen – und eine echte Bereicherung für Nicht-wirklich-Biertrinker und sommerliche Getränkekarten: Das Sauerbier. Was das ist und die wichtigsten Stile – wir erklären’s.

Meine sehr verehrten Damen und Herren hinter dem Tresen, lehnen Sie sich entspannt zurück, setzen sie sich ruhig, ach, legen Sie die Füsse am besten gleich hoch, denn: Das könnte ein verdammt entspannter Sommer werden. Das Herrengedeck ist back! Der einfachste Bier-Cocktail der Welt: Glas Bier plus Schnaps – und fertig. Kein Mixen, kein Schütteln, kein Tröpfchen Angostura, sondern einfach nur so und bitteschön. Hot shit war noch nie so einfach. Glauben Sie nicht? Okay, wir übertreiben auch. Und es ist jetzt auch nicht so, dass man dem Gast ein 08/15-Pils zapft und einen Korn dazustellt.

Aber – und das und wiederum ganz im Ernst – was ein wirklich überraschender und wiederentdeckter Biermix ist, der so manchem in der Barszene-Avantgarde zurzeit richtig Spass macht, ist die «Berliner Strippe»: eine gute und originale (was das heisst, gleich) Berliner Weisse mit Kümmelschnaps. Ein ziemlich grossartiges Geschmackserlebnis, mit dem man die Fraktion Gin-Basil-Smash und andere Bessertrinker gut überraschen und in einen gelungenen Abend starten lassen kann. Klar ist aber, dass es dabei sehr auf das Bier ankommt…


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 3-2017 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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