Von Manuel Fröhlich

Sie wachsen auf derselben Erde, atmen dieselbe Luft. Tabak und Zuckerrohr sind Seelenverwandte. Was Zigarren und Rum verbindet und wie man sie am besten zusammen geniesst.

«Es hat Männer und Frauen, die ein kleines glimmendes Feuer in der Hand trugen, das von einem wohlriechenden Kraut herrührte», berichtete der spanische Offizier Rodrigo de Xerez nach seinem ersten Landgang in Kuba am 27. Oktober 1492.

Es war die erste Begegnung eines Europäers mit dem Tabak. Viel früher fröhnten bereits die Mayas und Azteken dem Tabakgenuss, als Ritus und zum reinen Vergnügen. Europa lernte die Vorzüge des Tabaks durch die Entdeckungsreisen von Kolumbus kennen. Es war danach das Ergebnis der spanischen Kolonialpolitik, dass sich der kommerzielle Tabakanbau in der Karibik praktisch exklusiv auf Kuba konzentrierte. Einen Wendepunkt markierte die sozialistisch-kubanische Revolution. Die Zigarrenwirtschaft wurde verstaatlicht, die Tabakunternehmer mussten das Land verlassen und sahen sich nach neuen Wirkungsstätten um. Diese fanden sie hauptsächlich in der Dominikanischen Republik, in Honduras und Nicaragua. Die Böden und das Klima waren mit den kubanischen Verhältnissen vergleichbar, Saatgut hatten sie aus der Heimat mitgebracht. Starthilfe erhielten die Emigranten von den USA, deren Wirtschaftsembargo gegen Kuba auch die beliebten Havannas einschloss und die Nachfrage nach Zigarren aus den neuen Anbauländern befeuerte…


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 3-2016 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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