Reportage von Jürgen Deibel.

Nun reden wir schon viele Jahre, ja fast Jahrzehnte darüber, dass Rum und Rhum die nächsten grossen Trendspirituosen sein werden. Wie viele andere Experten auch war ich der Meinung, dass Rum und Rhum dafür das Potential haben, insbesondere da sich eine Entwicklung vom reinen Mixgetränk zum puren Genuss abzeichnete. Und dass es sehr schnell gehen könnte, zumal die Whiskyconnaisseurs nach neuen, gereiften und pur trinkbaren Genüssen lechzen.

Rum und Rhum finden natürlich eine immer grösser werdende Anhängerschaft. Das ist unbestritten und die Zahl der neuen Abfüllungen, die regelmässig den Weg auf die Märkte dieser Welt finden, zeugen davon. Wo früher noch Whisky alleine für eine Messe stand, wandeln diese sich heute zu Spirituosenmessen und daran hat auch der R(h)um einen erheblichen Anteil. Dennoch bleibt es dabei, dass die Sammelleidenschaft und die Freude an der Auseinandersetzung mit dieser Spirituosenkategorie noch immer nicht das Ausmass der Auseinandersetzung mit Whisky oder Whiskey erreichen. Liegt es daran, dass die Sichtbarkeit, die direkte Wahrnehmung fehlt? Es bedarf noch immer einer längeren Reise, um zu den Ursprüngen der Herstellung des zum Beispiel karibischen Rums zu gelangen? Während man in Schottland innerhalb weniger Stunden oder Tage viele Destillerien in einem Land besuchen kann, bedarf es zur Reise in die Karibik zuerst einmal vieler Flugstunden und anschliessend muss man auch viele Inseln besuchen, um einen Überblick der Herstellungsmethoden und ihrer Unterschiede zu bekommen. Dies führt dazu, dass nur wenige diesen doch nicht unerheblichen Aufwand betreiben und damit auch nur wenige direkte Augenzeugen zur Verfügung stehen, die über diese Erlebnisse authentisch berichten können…


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 1-2017 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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