Ein Barkeeper mixt Drinks, kennt sich aus mit Spirituosen, Bier und Wein und behält den Überblick in stressigen Situationen. Zu den Aufgaben gehören zudem Putz-, Mis-en-Place- und administrative Arbeiten. Ein Barkeeper ist folglich nie nur Barkeeper.

Ein Barkeeper ist auch Service-Mitarbeitender, Putzkraft, Weinkenner, Spirituosen-Experte, Mixologe, DJ – und nicht selten auch – Barista, Koch, Touristenführer, Psychologe, Jongleur … Das Wichtigste was ein Barkeeper jedoch sein muss: ein guter Gastgeber.

Der Schweizer Barpionier Harry Schraemli nannte «Ehrlichkeit, Charakterfestigkeit und Sauberkeit in Denken und Handeln» als «selbstverständliche Voraussetzungen» für den Barkeeper. «Enthaltsamkeit in Bezug auf ‹König Alkohol› gehört ebenfalls dazu.»

Was vor einem halben Jahrhundert galt, gilt auch heute noch. Durchaus, «ein guter Gastgeber, eine gute Gastgeberin» muss jeder und jede sein, der oder die in der Gastronomie arbeitet. Als Barkeeper ist aber ab und zu eine Extraportion davon vonnöten.

Die folgenden zehn Punkte helfen dir als Barkeeper bei der Arbeit hinter der Theke, damit sich deine Gäste wohlfühlen und in Zukunft wieder bei dir vorbeischauen werden. Auch wenn du einiges heute zum hundertsten Mal hörst, es schadet nie, gewisse Dinge sich immer wieder in Erinnerung zu rufen.

10 Dinge, die du als Barkeeper stets beachten solltest

1. Der erste und letzte Eindruck zählt
Begrüsse deine Gäste und heisse sie willkommen. Spreche mit ihnen und erkundige dich nach ihrem Befinden. Auch wenn es sich bei euren Gesprächen nur um Small Talk handelt, schätzen die meisten Gäste den Austausch. Vergiss nicht, dich von deinen Gästen zu verabschieden, wenn sie das Lokal verlassen.

2. Zaubere ein Lächeln auf die Gesichter deiner Gäste
Versuche deine Gäste in eine positive Stimmung zu versetzen. Sie sollten sich immer besser fühlen, wenn sie das Lokal verlassen, als wenn sie zur Tür hereingekommen sind. Versuche alle möglichen Schalthebel zu betätigen, um dies zu erreichen. Kleine Aufmerksamkeiten kommen immer gut an. Natürlich ist es auch wichtig, dass du lächelst…

3. Achte auf dein Auftreten
Vergiss nicht, dass deine Gäste dich stets beobachten. Entsprechend solltest du auftreten. Auch in Stressmomenten solltest du nicht hektisch wirken. Der Gast nimmt auch dein Aussehen wahr – deine Kleidung etwa oder deine Finger(nägel). Beim Servieren kommst du dem Gast zudem sehr nahe. Parfum und Deo sind deine Freunde gegen Schweiss und den Duft deiner letzten Zigarettenpause. Wenn du dich unter Beobachtung nicht wohlfühlst, ist die Arbeit hinter der Bar evtl. die falsche Wahl.


guenther-strobl

Theken-Tipp

In der neuen BAR-NEWS Rubrik «Theken-Tipp» geben Barkeeper Tipps für Barkeeper und schreiben über Trends, welche die Barszene betreffen.
Heute Günther Strobl, Barchef, Campari Bar, Basel


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 1-2019 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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