Der Wein aus vergorenen Äpfeln war nie weg – nur finden musste man ihn. In der Schweiz war er eher in der Dorfbeiz als in der Trendbar anzutreffen. Aus 49- oder 50-cl-Flaschen wurde der klare oder trübe «Moscht» in Humpen serviert oder direkt ab Flasche getrunken.

Im Irish oder English Pub hingegen erhielt man den «Cider» im Offenausschank im Pint, während man beim Spezialisten den französischen «Cidre» in einer 7-dl-Schaumweinflasche mit Korkenverschluss erhielt. Auch wenn dem immer noch so ist, hat die Vielfalt von Cider massiv zugenommen und der Wein aus Äpfeln ist in noch so mancher Trendbar anzutreffen.

Für BAR-NEWS ging die internationale Cider- Koryphäe, der Brite Bill Bradshaw, auf eine Entdeckungsreise in die Welt des Ciders. Für ihn ist Cider, Cidre, Sidra, Sidro, Seidar, Apfelwein und Moscht – egal wie man es nennt, eines der aktuell populärsten Trend-Getränke der Welt.

Die Beziehung des Menschen zum Apfel ist alt. Seit Urzeiten begleitet er uns und seine Vielfalt hat sich erhöht, seit sich der Mensch rund um den Globus verbreitet hat. Die genauen Anfänge der Cider-Produktion liegen im Schatten der Zeit verborgen und können nur geschätzt werden. Klar scheint, dass er in Europa schon vor den ältesten Belegen hergestellt wurde.

Versteinerte Rückstände von wilden Apfelkernen, die in Latrinen in Grossbritannien gefunden wurden, konnten 4 000 Jahre zurückdatiert werden. Leider wissen wir jedoch nicht, ob diese Äpfel dazumal lediglich gegessen oder auch gepresst wurden.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 3-2018 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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