Kann man mit einer grossen Auswahl erlesenster Spirituosen im Rückbuffet tatsächlich guten Gewissens nur ein einziges 08/15-Bier ausschenken? Oder anders gefragt: Muss die seriöse Bar von heute wirklich zehn verschiedene Biere mit geringer Haltbarkeit und noch geringeren Margen auf der Karte haben? Das Thema Craft Beer in der Bar ist umstritten. Was dagegen spricht – und Warum Craft Beer eine Chance ist.

Niemand käme auf die Idee, ein Sieben-Gänge-Menü im Drei-Sterne-Restaurant mit einem Snickers und Tankstellen-Kaffee zu beenden. Niemand! In der guten Bar geschieht genau das allerdings ständig. Der Absacker nach seltenen Gins, hand-crafted Mezcal und hervorragenden Cocktails? Ein schnödes Industriebier vom Hahn, mittellecker und megalangweilig. Warum eigentlich? «Mir erschliesst sich das nicht», sagt Christian Gentemann, Barchef im Hotel am Steinplatz in Berlin. «Logisch wäre doch, dass Bars mit einer feinen Spirituosenauswahl, die bei jeder Zutat ins Details gehen, auch eine gute Bierkarte haben.» Die muss ja auch gar nicht riesig sein. Seine hat 25 Positionen. Am Hahn hängt immer ein Helles von einer Berliner Kiezbrauerei, der Rest sind Flaschenbier aus…


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 3-2016 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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