Der 23-jährige aus der Region Basel gewinnt bei den SWISS BAR AWARDS 2018 den Titel «Best Barkeeper Talent» und arbeitete bis vor wenigen Wochen noch im Werk 8.

Warum der leidenschaftliche Gastgeber den Job auf der Bar-Bühne jedoch vorübergehend auf Eis gelegt hat, erzählt der zielstrebige Schweiz-Italiener mit verschiedenen Plänen im Hinterkopf BAR-NEWS beim Besuch in seiner vorerst letzten Wirkungsstätte.

«Mungo Cherry» heisst der von Stefano Giorgio Haegis kreierte Cocktail, der ihm anlässlich der SWISS BAR AWARDS 2018 in der Eventlocation Chicago 1928 in Zürich- Oerlikon auf das Siegertreppchen befördert hat. Dieser Drink auf Cognac-Basis mit Maraschino, Mango-Habanero-Chili-Sirup, Limettensaft und Kokosnuss-Espuma wird geschüttelt, mit einer Chili-Blüte dekoriert und in der Coupette ohne Eis serviert.

Haegis Kreation hat die Jury der SWISS BAR AWARDS 2018 überzeugt. Doch es ist das Zusammenspiel aus einem theoretischen sowie praktischen Test in Darbietung, Cocktail-Namensgebung, der Drink-Kreation und Handwerkkunst, das den 23-Jährigen zum Gewinner in der Kategorie Best Barkeeper Talent werden lassen.

Bei der Basler Bartender Competition und der Schweizer Nullpromille-Trophy, auch vom Schweizer Fachmagazin BAR-NEWS ausgeschrieben, beweist der Basler erstmals Wettkampfstärke. Doch aller guten Dinge sind Drei, «und jetzt hat’s geklappt», freut sich das Nachwuchstalent über seinen Erfolg.

Der gebürtige Schweizer aus einer Basler Vorstadt will eigentlich Innenarchitektur und Design studieren. Doch der dazwischen funkende Militärdienst und das Warten auf einen Studienplatz verleiten ihn dazu, in einer Bar zu arbeiten. «Nicht in einem Club, sondern in einer richtig guten Bar», plant er, mit Vorkenntnissen in einer solchen, Fuss zu fassen.

Mit einem folglich erlangten Diplom einer Barfachschule in der Tasche bewirbt er sich schliesslich in Basler Bars. Erst nach seiner Tätigkeit im Café Singer und Volkshaus holt Martin Bornemann den Einsteiger zu sich in das Werk 8.

«Ich dachte erst an einen Scherz», erinnert sich Stefano Haegi. Doch Bornemann meint es ernst mit einem Pilotprojekt in der Art einer lehrreichen Schnittstelle zwischen Service und Bar für Stefano Giorgio Haegi, der sich dabei seine ersten Sporen als junges Barkeeper- Talent, Respekt und Anerkennung verdient.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 5-2018 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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