Gespräch mit dem langjährigen CEO und heutigen Inhaber / Mehrheitsaktionär René Gut

Wohl kaum ein anderer Marketingmanager hat in den letzten 10 Jahren im Schweizer Spirituosenmarkt mehr bewirken können als René Gut, langjähriger CEO bei der DIWISA. Der heute 47-jährige Strahlemann und selbst ernannte «Crazy CEO» hat innerhalb von 12 Jahren in seiner Tätigkeit als CEO den Umsatz mehr als verdoppelt und den Gewinn verdreifacht. Vor zwei Jahren hat er sein eigenes Buch geschrieben mit dem Titel: «Erfolg genial einfach». Darin beschreibt er  seinen Weg zum unternehmerischen Erfolg.

Vor drei Monaten hat er zusammen mit Adrian Affentranger das Unternehmen DIWISA gekauft. BAR-NEWS wollte von René Gut etwas mehr erfahren über seine persönlichen Ziele, aber auch über den Unternehmer René Gut als neuen  Inhaber und Mehrheitsaktionär der DIWISA.

BAR-NEWS: Vor 6 Jahren – bei unserem letzten Interview fragte ich Sie, wo die DIWISA in fünf Jahren stehen wird. Darauf sagten Sie: «Umsatz- und ertragsmässig kann ich das nicht definieren. Aber sicher wird DIWISA auch in fünf  Jahren ein selbstständiges Familienunternehmen sein!» Richtig getippt! Sie haben uns damals auch gesagt, Sie sehen grosse Chancen, aus dem eher etwas konservativen Unternehmen DIWISA etwas zu entwickeln. Wie beurteilen Sie die  Situation heute, d. h. 6 Jahre nach dieser Aussage?

Grundsätzlich hat sich das Unternehmen sehr stark weiterentwickelt. Wurden vor 12 Jahren noch fast 80 % des Umsatzes mit Fruchtbränden erzielt, sind das heute noch lediglich 8 Prozent vom Gesamtumsatz. Der Bereich der Handelsmarken wurde abgebaut, ebenso die Me-too-Produkte. Dies zugunsten von Eigenmarken. Ebenso haben wir in den Bereich der alkoholfreien Getränke sehr viel investiert.

Und wie hat sich das Unternehmen zahlenmässig entwickelt?

Grundsätzlich hervorragend, wir konnten den Umsatz markant steigern, d. h. fast verdoppeln und den Deckungsbeitrag gar überproportional. Zwar haben wir aufgrund unserer Strategie hin zu Eigenmarken und keine Me-too-Produkte in den letzten Jahren wieder etwas Umsatz verloren, aber schlussendlich ist ja entscheidend, was unter dem Strich bleibt. Heute erzielen wir einen Umsatz von 146 Mio. Franken und einen Deckungsbeitrag von 40 Mio.

Haben Sie dazumal sich schon Gedanken gemacht, ob Sie der neue Besitzer sein könnten? Wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

Vor sechs Jahren noch nicht (lacht), aber seit etwa fünf Jahren diskutieren Andreas Affentranger und ich über die verschiedenen Möglichkeiten.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 4-2014 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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