New Orleans – das Mekka von Cocktail- und Musikfans aus der ganzen Welt. Einer, der diese Stadt mit seiner einzigartigen Kultur besonders ins Herz geschlossen hat, ist Philipp Fankhauser (links im Bild). «The Big Easy» inspirierte den Schweizer Blues-Musiker zu einer eigenen Getränke-Serie.

An einem windigen Januartag im Berner Seeland öffnet Philipp Fankhauser den Kofferraum seines Autos. Als erstes hüpft sein treuer Begleiter, der 5-jährige Mops namens Trevor, heraus. Mit seinem Werk unter dem Arm betritt er die Distillerie Matter Spirits.

Philipp Fankhauser mit seinem Hund Trevor

Nicht von seinem neuen Album «Let it Flow» ist die Rede, uns interessiert vielmehr seine neuste Kreation flüssiger Natur. Zusammen mit Oliver Matter ist Louis entstanden. Der persönliche Bitterlikör des Blues-Musikers.

The Big Easy, Ende der 1980er-Jahre. Philipp Fankhauser sitzt in einer der vielen Blues Bars der Stadt und sehnt sich nach Erfrischung. Eistee kennt er aus der Schweiz, doch ist dieser dem passionierten Tee-Trinker zu süss, zu künstlich. Dennoch lässt er sich auf das Experiment ein und probiert seinen ersten authentischen Iced Tea, wie er in den USA üblich ist: Kalter Schwarztee auf Eis und einer Scheibe Zitrone.

Fünf Jahre brauchte Fankhauser, bis er mit dem Rezept für seinen Iced Tea zufrieden war.

Er nimmt einen Schluck und ist überrascht: «Beim ersten Schluck bin ich fürchterlich erschrocken. Kein Zucker und trotzdem nicht bitter, sagt Fankhauser. Nach zwei bis drei Gläsern verliebt er sich in das Getränk. Er bestellt ihn jeweils nur Momente, nachdem sein Flugzeug die Landebahn des Louis Armstrong New Orleans International Airport – benannt nach dem Meister der Trompete – berührt.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 1 | 2020 des Fachmagazins BAR NEWS.

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