In dieser Rubrik befragt BAR-NEWS in unregelmässigen Abständen Personen aus der Getränkeindustrie / Zulieferindustrie für die Gastronomie, im Speziellen für die Barszene Schweiz und Personen, welche in Verbänden, Organisationen und Vereinen eine führende Stellung einnehmen. Wir wollen dazu hinter die Kulissen blicken und den Leserinnen und Lesern die Personen etwas näher vorstellen. Heute Bernhard Eisheuer, welcher vor 15 Monaten die Leitung der Pernod Ricard Swiss SA übernommen hat.

15 Monate in der Schweiz als CEO Pernod Ricard Swiss SA – wie haben Sie die erste Zeit empfunden?

In diesen 15 Monaten ist viel passiert. Einerseits privat, wo man sich in ein neues Umfeld begibt, aber auch ein neues Team, welches es trotz einheitlicher Unternehmenskultur gilt neu kennenzulernen. Die Schweiz erlebte ich bisher als ein grossartiges Land und es gab auch viel zu entdecken, wie zum Beispiel die Konsumgewohnheiten und die Menschen, die da leben. Auch das Potential des Landes, und die Möglichkeiten im Markt galt es zu erkennen. Und natürlich im Januar 2015 kam für mich ein ganz neuer Aspekt dazu, die Aufhebung des Euro-Mindestkurses, welcher in Deutschland und Österreich, meinen bisherigen Standorten, kein Thema war. Aber grundsätzlich ist das eine Business-Herausforderung, die man an anderen Orten nicht erlebt.

Ein deutschsprachiger Chef in Carouge? Wie war das, wo lagen die grössten Schwierigkeiten?

Klingt aussergewöhnlich, aber Pernod Ricard ist ja ein internationaler Konzern. Das Ankommen war nicht schwer, bei uns wird englisch gesprochen und die Mitarbeitenden machten es mir sehr einfach. Natürlich ist Carouge von der Mentalität her eher französisch geprägt, was mir jedoch nicht unbekannt ist. Das Team ist jedoch von der Herkunft her sehr vielfältig und dank der  gelebten Unternehmerskultur wurde mir der Eintritt sehr leicht gemacht.

Marketing Direktor Deutschland, CEO Österreich, CEO Schweiz – alle im Konzern Pernod Ricard. Wo liegen die grössten Unterschiede in diesen drei Märkten?

Businessmässig keine grossen Unterschiede. Natürlich ist der Anteil zwischen nationalen und internationalen Spirituosen sehr unterschiedlich. Deutschland hat nach wie vor den grösseren Teil an nationalen Spirituosen am Markt, in Österreich und der Schweiz überwiegen die internationalen Marken mit einem stabilen Anteil von 70 Prozent. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf das Wettbewerbsumfeld…


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 5-2015 des Fachmagazins BAR-NEWS.

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