Woher der Appenzeller Alpenbitter kommt, ist eigentlich klar. 42 Fans wissen es nun noch genauer: Sie durften in Appenzell eines der Felder besuchen, auf denen einige der 42 Alpenbitter-Kräuter wachsen. Und sie konnten sogar ein Stück Appenzellerland mitsamt Kräutern nach Hause nehmen.

Regionalität ist wichtig

Auch wenn das Rezept des Appenzeller Alpenbitters geheim ist – so viel ist bekannt: Viele der 42 Kräuter, die darin enthalten sind, sind so exotisch, dass sie unmöglich im Appenzellerland respektive in unseren Breitengraden gedeihen können. Was aber hier wachsen kann, bezieht die Appenzeller Alpenbitter AG gerne von Bauern in der Region. So sind in den vergangenen Jahren zum Beispiel neue Pfefferminz-, Bergbohnenkraut- oder Lavendelfelder entstanden. Zu den «Hauslieferanten» im Kräuterbereich gehören auch Petra und Maurus Dörig mit ihrer Appenzeller BIO-Kräuter GmbH in Appenzell.

Gewinner eines Online-Wettbewerbs

42 Wettbewerbsgewinnerinnen und -gewinner hatten Ende Mai die Gelegenheit, ein Kräuterfeld der Dörigs zu besuchen und eine Appenzeller-Kräuterkiste für Zuhause zu bepflanzen. Allesamt waren sie Gewinner eines attraktiven Online-Wettbewerbs, der in diesem Frühjahr von der Appenzeller Alpenbitter AG ausgeschrieben wurde.

Selbst Alpenbitter herstellen?

Etwa 40 verschiedene Kräuter wachsen bei Dörigs, und längst nicht alles gehört ins Alpenbitter-Rezept: Ananassalbei, Stevia oder die peruanische Maca-Pflanze zum Beispiel. Eine Auswahl von Küchen- und Tee-Kräutern durften die teils von weither angereisten Fans nun in ihre eigene Appenzeller-Kiste pflanzen. «Jetzt habe ich die Kräuter, um selbst Alpenbitter herzustellen», scherzte
einer der Wettbewerbsgewinner. Auch wenn das nicht klappt: Die Alpenbitter-Fans strahlten allesamt, als sie sich mit einer selbst bepflanzten Kräuterkiste verabschiedeten. Sie haben nun ein Stück Appenzellerland, ein Stück Alpenbitter-Heimat im Garten oder auf dem Balkon. Stefan Maegli, der CEO der Appenzeller Alpenbitter AG, zeigt sich hocherfreut über den Erfolg dieser Aktion und sagt: «Es ist doch toll, wenn wir die Leute auch aus der Stadt wieder für die Natur begeistern können. Ist es doch nicht selbstverständlich, dass an einem schönen Samstag ganze Familien
zu uns nach Appenzell kommen, um ein Stück Natur zu sich nach Hause zu nehmen. Und genau diese intakte Natur macht es doch auch möglich, dass der Appenzeller Alpenbitter immer noch auf der Erfolgswelle reiten kann – und dies bereits seit über 115 Jahren.

Appenzeller Alpenbitter AG, Appenzell
www.appenzeller.com