In diesem Jahr veranstaltet BACARDÍ zum achten Mal die «BACARDÍ Legacy Cocktail Competition», bei welcher der nächste «Legacy-Cocktail» gesucht wird. Vom 7. bis 9. November 2016 fand in London das nordeuropäische Nationen-Finale statt, für welches sich im Vorfeld mit Jordanna Hourtoule, Romulo Dos Santos und Martin Bornemann auch drei Schweizer Bartender qualifiziert haben. Martin Bornemann vom Werk 8 in Basel hat sich den Schweizer Sieg geholt und somit die Teilnahme am Weltfinale der Competition im Frühling 2017 in Berlin gesichert.

Ursprung im Jahr 1862

Zum achten Mal lud BACARDÍ zur bekannten «BACARDÍ Legacy Cocktail Competition» ein. Der Ursprung dieser Competition geht jedoch viel weiter zurück. Bereits im Jahr 1862 hat Facundo BACARDÍ einen neuen Rum entwickelt, den «BACARDÍ Carta Blanca». Dies war denn auch das Produkt, das bekannte Bartender dazu inspiriert hat, eine neue Sorte von leichten, frischen Cocktails zu entwickeln. Daraus hervorgegangen sind Klassiker, die heute weltweite Bekanntheit geniessen und in Bars rund um den Globus bestellt werden, wie beispielsweise der Mojito oder der Daiquiri. Diese Kreationen sind sozusagen die «Legacy», das Vermächtnis von Facundo BACARDÍ.

Kreation eines neuen Cocktail-Klassikers

Die Idee hinter der BACARDÍ Legacy Cocktail Competition ist es, Barkeeper auf der ganzen Welt zu motivieren, tolle neue Cocktails zu kreieren und sich mit den besten Barkeepern zu messen. Die neuen Kreationen sollen ebensolche Klassiker wie ein Mojito oder ein Daiquiri und somit eine Art «Vermächtnis» werden. Daher auch der Name: «BACARDÍ Legacy Cocktail Competition».

Nationen-Finale in London

In jedem Land hat im Vorfeld eine Regionalausscheidung stattgefunden, bei der sich jeweils die drei besten Bartender eines Landes für das Nationen-Finale in London qualifiziert haben. Aus der Schweiz waren es: Romulo Dos Santos von der Kronenhalle Bar in Zürich, Martin Bornemann vom Werk 8 in Basel sowie Jordanna Hourtoule vom L’ Atelier Cocktail Club in Genf. Aus Österreich waren zwei Kandidaten vor Ort: Kenny Klein von Maniac Bar Artists, Bad Ischl und Stefan Haneder, Acanto Bar, Freistadt. Der ebenfalls qualifizierte Heinz Kaiser von der Dino’s American Bar aus Wien konnte infolge Krankheit nicht teilnehmen.

Am Montag, 7. November musste jeder Finalist seinen Legacy Cocktail und die Geschichte darüber einer fünfköpfigen Jury präsentieren. Die insgesamt über 30 Präsentationen waren sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Für die Rezeptur muss jeweils ein Produkt von BACARDÍ wie zum Beispiel «BACARDÍ Carta Blanca rum», «BACARDÍ Carta Oro rum» oder «BACARDÍ Ocho rum» verwendet werden. Der Drink darf aus maximal sechs Zutaten bestehen. Wichtig ist auch, dass alle Zutaten weltweit erhältlich sind. Hausgemachte Sirups und Infusionen dürfen verwendet werden, sofern diese einfach herzustellen sind und die Rezeptur dazu offengelegt wird.

Die Kriterien zur Beurteilung des Cocktails und des Kandidaten sind vielfältig. Für den Cocktail zählen beispielsweise Name, Aroma und Geschmack, Präsentation, Inspiration, Originalität. Weiter wichtig ist aber auch die Reproduzierbarkeit, sprich der Einsatz des Rezeptes im Bar-Alltag. Zudem spielt auch das Vermarktungskonzept, also die Idee, wie die neue Cocktailkreation und die Geschichte dazu in den nächsten Monaten bekannt gemacht und vermarktet werden soll, eine Rolle bei der Bewertung.

Martin Bornemann gewinnt für die Schweiz

Am Folgetag fand im Rahmen eines grossen Abendanlasses die Bekanntgabe der Sieger statt. Für diesen Anlass wurden rund 250 Gäste eingeladen. Dabei haben die Finalisten in «one-to-one»-Sessions ihre Cocktailkreationen präsentiert und den Gästen Gelegenheit geboten, die sehr abwechslungsreichen Drinks zu geniessen. Später ging es zur Siegerehrung. Dabei wurden für jedes Land der jeweilige Finalist bzw. die Finalistin erkoren. Für diese Bartender geht es nun darum, sich in den kommenden vier Monaten auf das Weltfinale vorzubereiten. Den Schweizer Sieg hat sich Martin Bornemann vom Werk 8 in Basel gesichert. Sein Drink und seine Story überzeugten die Jury am meisten. Die weiteren Schweizer Teilnehmer Jordanna Hourtoule und Romulo Dos Santos lieferten ebenfalls gute Präsentationen ab.

Der Schweizer Sieger erhält nun neben der begehrten BACARDÍ Legacy Trophäe Unterstützung durch BACARDÍ für die eigene Cocktail-Kampagne. Ebenso darf er am Weltfinale im Frühjahr 2017 in Berlin teilnehmen und sich mit Kandidaten aus 40 Ländern messen. Aus Österreich konnte sich Kenny Klein von Maniac Bar Artists, Bad Ischl fürs Weltfinale qualifizieren.