Am Montag 30. November 2009 fand in Düsseldorf
das grosse internationale Finale um
die Challenge Marie Brizard statt. Bereits zum
dritten Mal traten im 2009 an diesem Wettbewerb
die Besten der Qualifikation aus
Deutschland, aus Österreich und aus der Schweiz gegeneinander
an.

In der Schweiz wurde diese Competition Anfang
Juli vom Schweizer Generalimporteur
Haecky Drink & Wine AG Reinach im Fachmagazin
BAR-NEWS und in enger Zusammenarbeit
mit der Swiss Barkeeper Union ausgeschrieben.
Die Bedingungen für die Teilnehmer
waren klar: Es musste ein Longdrink mit mindestens
3 cl Inhalt eines Marie-Brizard-Produktes
kreiert werden. Einen attraktiven Namen
sollte der Longdrink ebenfalls bekommen, der
in einer Verbindung zu Marie Brizard oder einem
ihrer Produkte steht.
In der Schweiz kämpften im Vorfeld fast 30
Barfachleute um einen Platz unter den Besten.
Sämtliche Drinks wurden im Vorfinale
einzeln ausgemixt und anschliessend von der
Spezialjury bei Haecky Drink & Wine bewertet.
Die 6 Besten schafften es ans internationale
Finale nach Düsseldorf.

Schweizer Teilnehmer und Fans
Am Morgen des 30. November trafen sich die
Schweizer Finalisten am Flughafen in Kloten, um
nach Düsseldorf zu reisen. In der Bar Mojito’s
Fine Cocktailbar von Kent Steinbach im trendigen
Hafenviertel des Medienhafens in Düsseldorf
trafen die Schweizer Finalisten auch auf die
Kollegen aus Deutschland und Österreich.
Unterschiedliche Ausgangslage
Bei den zwei vorangegangenen Wettbewerben
waren die Bedingungen für alle beteiligten Nationen
gleich. In diesem Jahr aber, machte
Deutschland eine Ausnahme, indem den Kandidaten
vorgeschrieben wurde, dass sie in ihren
Rezepten auch Brandy als Basisspirituose verwenden
müssen. Dass da ein Vergleich schwierig
wurde, versteht sich von selbst. Ebenso wurde
erstmals keine technische Jury eingesetzt
und auch die Zeitlimite für die Zubereitung der
Drinks wurde bei den Teilnehmern sehr unterschiedlich
gehandhabt. Hinzu kam noch, dass
nicht alle Zutaten vor Ort zur Verfügung standen.
Zwar sind Barprofis sehr kreativ und auch
flexibel, aber niemand kann in ein Rezeptdas lange ausgetestet wurde, einfach eine
neue Zutat einsetzen, ohne dass die Qualität
darunter leidet. Bisher waren aus jedem
Land jeweils sechs Teilnehmer berechtigt, am
internationalen Finale teilzunehmen.

Sieger Schweiz: Frank Grosser
Auch
hier war alles etwas anders. Unsere Nachbarn
aus Österreich reisten nur mit drei Teilnehmern
an, während Deutschland über 10
Teilnehmer stellte und die Schweizer Delegation
präzis die sechs Finalteilnehmer schickte.
Aber nichtsdestotrotz freuten sich alle
dabei sein zu können.
Unter diesen Voraussetzungen war natürlich
ein internationaler Vergleich kaum möglich.
Aber alle Beteiligten präsentierten ihre Eigenkreationen
mit viel Humor und Engagement. Die
Stimmung war gut und die Schweizer Delegation
reiste sogar mit einer kleinen Fangruppe
nach Düsseldorf um diesen Wettbewerb, die
Stadt Düsseldorf, und den Christkindelmarkt zu
geniessen.
Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen
war es ein guter Wettkampf, bei welchem die
Teilnehmer auch von den Erfahrungen ihrer
Berufskollegen profitieren konnten.

Die Bestplatzierten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz
Rangliste Challenge Marie Brizard
